Seit 1987
Regionalgeschichte im Blick
Mit über 300 Mitgliedern zählt der Geschichtsverein Region Bludenz heute zu den bedeutendsten Kulturträgern im Vorarlberger Oberland.
Seit 1987 sind die Bludenzer Geschichtsblätter unser Publikationsorgan und mit mehr als 150 Nummern ein fester Bestandteil der Vorarlberger Geschichtsforschung.
Ergänzend dazu informieren wir regelmäßig in den Mitteilungsblättern zu den aktuellen Veranstaltungen, unseren Publikationen, Projekten und vielem mehr.
Auf unserer Website erfahren Sie alles über unsere Publikationen, Projekte, anstehenden Veranstaltungen und wie Sie beim Geschichtsverein Mitglied werden können. Unter Kontakt finden Sie Informationen zu unserem Vorstand.
Wir laden Sie ein, die Geschichte der Region Bludenz mit uns zu entdecken!
Unsere Publikationen
Geschichtsblätter
Entdecken Sie die Bludenzer Geschichtsblätter – über 150 Nummern mit spannenden und informativen Beiträgen zur Regionalgeschichte. Über das Inhaltsverzeichnis haben Sie eine Gesamtübersicht zu den Artikeln in den Heften. Zum Bestellen einfach Heftnummer auswählen und Adresse eingeben!
Mitteilungsblätter
Alle unseren aktuellen und auch die vergangenen Mitteilungsblätter mit den Informationen zu den Veranstaltungen und auch die Streiflichter, Buchankündigungen und Rezensionen finden Sie hier nach Jahren sortiert.
Veranstaltungen
Feierabend im Museum: Bludenz – ein archäologischer Streifzug durch die Jahrtausende
Impuls mit Mag. Christoph Walser
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Die Siedlungsgeschichte der Stadt Bludenz reicht bis in prähistorische Zeit zurück. Zu den wichtigsten Fundplätzen in der Stadt zählen sicherlich der sogenannte „Kleine Exerzierplatz“ oder der Bereich „Unterstein“. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Feierabend im Museum“ begeben wir uns anhand archäologischer Spuren auf eine Reise in die Vergangenheit der Stadt Bludenz und ihrer Umgebung – von der Urgeschichte bis ins Mittelalter.
Bildinfo: Funde der älteren und jüngeren Eisenzeit in Bludenz, Adolf Hild, Tafel 7.
Ausstellungseröffnung: Darüber sprechen
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Die Wanderausstellung von erinnern.at beruht auf Erfahrungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. 14 Menschen sprechen darüber, was sie während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft erlebten, wie Schulfreunde und Freundinnen mit ihnen umgingen, wie die Nachbarn zu Feinden wurden, der Staat zum Mörder. Wie sie überleben konnten und wie es ihren Familien erging.
Anlässlich der Ausstellungseröffnung spricht der Zeitzeuge Uri Strauss am Bundesgymnasium Bludenz. Er wurde 1940 in Amsterdam geboren. Dort lebten seine Eltern, deutsche Juden, die Deutschland bereits vor dem Kriegsausbruch verlassen haben. Nachdem das Deutsche Reich die Niederlande besetzt hat, war auch die Familie Strauss von einer Deportation ins Konzentrations- oder Vernichtungslager bedroht. Dank der Verwandtschaft in Zürich konnten sie aber einen gefälschten paraguayischen Pass bekommen, der ihnen das Leben gerettet hat.
Bildinfo: Monika Dlaska
Stadtgeschichte Mobil: Józef Wisnicki
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Das außergewöhnliche Leben des Józef Wisnicki begann am 2. Oktober 1916 in Czestochova in Polen und endete beinahe 100 Jahre später am 24. April 2016 in Florida. Seine Lebenserinnerungen werden am 7. Mai 2026 beim Zeitgeschichtetag in der Remise präsentiert. Als katholischer Arbeiter getarnt, arbeitete er während des Zweiten Weltkriegs in der Gärtnerei Schaub, heute Gärtnerei Schallert. Dort wird im Rahmen der Initiative „Stadtgeschichte mobil“ eine Kleinausstellung mit seiner Biografie präsentiert.
Bildinfo: Josef Wisnicki, Familienarchiv Wisnicki, West Palm Beach, Florida USA