Seit 1987
Regionalgeschichte im Blick
Mit über 300 Mitgliedern zählt der Geschichtsverein Region Bludenz heute zu den bedeutendsten Kulturträgern im Vorarlberger Oberland.
Seit 1987 sind die Bludenzer Geschichtsblätter unser Publikationsorgan und mit mehr als 150 Nummern ein fester Bestandteil der Vorarlberger Geschichtsforschung.
Ergänzend dazu informieren wir regelmäßig in den Mitteilungsblättern zu den aktuellen Veranstaltungen, unseren Publikationen, Projekten und vielem mehr.
Auf unserer Website erfahren Sie alles über unsere Publikationen, Projekte, anstehenden Veranstaltungen und wie Sie beim Geschichtsverein Mitglied werden können. Unter Kontakt finden Sie Informationen zu unserem Vorstand.
Wir laden Sie ein, die Geschichte der Region Bludenz mit uns zu entdecken!
Unsere Publikationen
Geschichtsblätter
Entdecken Sie die Bludenzer Geschichtsblätter – über 150 Nummern mit spannenden und informativen Beiträgen zur Regionalgeschichte. Über das Inhaltsverzeichnis haben Sie eine Gesamtübersicht zu den Artikeln in den Heften. Zum Bestellen einfach Heftnummer auswählen und Adresse eingeben!
Mitteilungsblätter
Alle unseren aktuellen und auch die vergangenen Mitteilungsblätter mit den Informationen zu den Veranstaltungen und auch die Streiflichter, Buchankündigungen und Rezensionen finden Sie hier nach Jahren sortiert.
Veranstaltungen
Vom Bartholomäberg nach Zuoz. Koloniale Spuren im Rheintal, in Vorarlberg und im Engadin
Vortrag von Hans Fässler
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Der St. Galler Historiker und Stadtführer Hans Fässler befasst sich seit 25 Jahren mit den kolonialen Verflechtungen der Schweiz, insbesondere mit der transatlantischen Sklaverei. 2005 hat er das Buch «Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei» publiziert und damit dazu beigetragen, dass das Thema auf die mediale und akademische Agenda gesetzt wurde.
Damals ging es vor allem um die großen (protestantischen) Städte des Mittellandes: Zürich, Basel, Bern und Genf, später dann auch um kleinere Städte wie St. Gallen, Aarau oder Winterthur. Nun sind in jüngster Zeit Regionen ins koloniale Bewusstsein gerückt, an die man zuvor nicht gedacht hatte: so auch das Rheintal, Vorarlberg und das Engadin. In seinem illustrierten Referat gibt Hans Fässler zuerst einen Überblick über den Stand der Aufarbeitung der Schweizer Kolonialgeschichte und reist dann mit dem Publikum zusammen von Vorarlberg (Industriellenfamilie Ganahl, Sklaverei-Baumwolle aus den Südstaaten, Völkerschauen) auf der Via Valtellina ins Engadin, wo sich mit Söldnern, Plantagen und Zuckerbäckern überraschenderweise ebenso zahlreiche koloniale Bezüge herstellen lassen wie im sogenannten «Unterland». Anschliessend steht der Referent für Fragen und Diskussion zur Verfügung.
Olympische Winterspiele – ein Streifzug durch 102 Jahre Geschichte mit Bezügen zu Vorarlberg
Vortrag mit Mag. Christof Thöny
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Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d´Ampezzo wird in diesem Vortrag ein Streifzug durch die Geschichte dieser Großereignisse des Wintersports gemacht. Die Internationale Wintersportwoche, die anlässlich der Olympischen Spiele 1924 in Chamonix stattfand, wurde nachträglich zu den ersten Olympischen Winterspielen ernannt. Neben der historischen Entwicklung liegt ein Schwerpunkt des Vortrags auf der Entwicklung des alpinen Skirennsports bei den Olympischen Winterspielen und den Erfolgen Vorarlberger Athletinnen und Athleten.
Schnifis – Ein Dorf erzählt
4. ZeitzeugInnennachmittag
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Aus der Bürgerredaktion für das Gemeindeblättle Schnifis hat sich ein Projektteam gebildet und sich der Aufgabe angenommen, die ältesten Schnifnerinnen und Schnifner zu interviewen. Nach dem ersten erfolgreichen ZeitzeugInnennachmittag veranlasste die Gemeinde die Weiterführung im Rahmen eines LEADER-Projektes. In den vergangenen zwei Jahren fanden drei ZeitzeugInnennachmittage statt, der Zuspruch zur wertvollen Tätigkeit und die zahlreichen Besucher bei der Veranstaltung sprechen für sich. Die Sammlung der Zeitzeugeninterviews
mit den interessanten Geschichten ist hierbei nicht nur für die Archivierung wichtig, durch die Aufbereitung der Interviews in Sequenzen für den ZeitzeugInnennachmittag kommen die Persönlichkeiten vor einem breiten Publikum zu Wort und gewähren einen Einblick in ihre persönliche(n) Geschichte(n) rund um Schnifis.
Beim vierten ZeitzeugInnennachmittag werden wieder Ausschnitte aus Gesprächen gezeigt. Anschließend wird zum gemütlichen Austausch eingeladen. Die Interviews können im Nachgang auch über den YouTube-Kanal der Gemeinde Schnifis nachgesehen werden.
Das Zeitzeugen-Projektteam freut sich, wenn sich weitere Schnifnerinnen und Schnifner zu Interviews bereit erklären und auch historische Schriftstücke, Fotos oder Dokumente zur Verfügung stellen.