Seit 1987

Regionalgeschichte im Blick

Mit über 300 Mitgliedern zählt der Geschichtsverein Region Bludenz heute zu den bedeutendsten Kulturträgern im Vorarlberger Oberland.

Seit 1987 sind die Bludenzer Geschichtsblätter unser Publikationsorgan und mit mehr als 150 Nummern ein fester Bestandteil der Vorarlberger Geschichtsforschung.

Ergänzend dazu informieren wir regelmäßig in den Mitteilungsblättern zu den aktuellen Veranstaltungen, unseren Publikationen, Projekten und vielem mehr.

Auf unserer Website erfahren Sie alles über unsere Publikationen, Projekte, anstehenden Veranstaltungen und wie Sie beim Geschichtsverein Mitglied werden können. Unter Kontakt finden Sie Informationen zu unserem Vorstand.

Wir laden Sie ein, die Geschichte der Region Bludenz mit uns zu entdecken!

Mehr über uns

Unsere Publikationen

Entdecken Sie die Bludenzer Geschichtsblätter – über 150 Nummern mit spannenden und informativen Beiträgen zur Regionalgeschichte. Über das Inhaltsverzeichnis haben Sie eine Gesamtübersicht zu den Artikeln in den Heften. Zum Bestellen einfach Heftnummer auswählen und Adresse eingeben!

Alle unseren aktuellen und auch die vergangenen Mitteilungsblätter mit den Informationen zu den Veranstaltungen und auch die Streiflichter, Buchankündigungen und Rezensionen finden Sie hier nach Jahren sortiert.

Veranstaltungen

15.09.2026
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18:00 Uhr
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Montafoner Heimatmuseum, Schruns

Sura Kees – vom Urkäs zum Kulturkäs

Vortrag und Gespräch mit Renate Breuss

Die Sauerkäserei zählt zu den ältesten Kulturtechniken im Alpenraum. Im Montafon ist sie urkundlich seit dem Mittelalter belegt. Je nach Kulturraum sind Verfahren und Namen unterschiedlich, ob Sura Kees, Graukas, Steirer Kas oder Bloderchäs, immer geht es um die Verwertung von Magermilch. Auf etlichen Montafoner Sura Kees Alpen hat sich die Sauerkäserei bis zum heutigen Tage erhalten, mit Weiterentwicklungen des traditionellen Grundverfahrens. Im Reden darüber zeigt sich das Know How im Tun. Die Milch wird gestellt, gelegt, geleut, die Bolma wenn sie „hobna“ ist gedreht, die „Bluascht“ wenn sie sockelt abgewaschen. Mit den Kulturen ändert sich das Procedere, die Bekömmlichkeit bleibt.

 

Weitere Informationen: Stand Montafon – Gemeindeverband Stand Montafon, Vorarlberg, Österreich – Aktuelles – Veranstaltungen

17.09.2026
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17:00 Uhr
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Steinbruch Ludesch

Historischer Rundgang durch Ludesch

Rundgang durch die Ludescher Kulturlandschaft mit Wilfried Ammann und Mag. Abraham Hartmann

Startpunkt bildet der weitum sichtbare Steinbruch, der Zeugnis vom ehemaligen Zementwerk gibt. Hier finden sich noch einzelne Spuren der Steingewinnung und der Ziegelei. Der Standort des Säge-Stauweihers kann hingegen nur noch erahnt werden. Um den Hängenden Stein herum führt der ab circa 1370 begangene Weg, von Bludenz kommend in den Ortsteil Barx, dem alten Zentrum von Ludesch. Hinter der St. Martinskirche befindet sich das 1911 erstellte Wasserschloss sowie der Standort des längst aufgelassenen Tuffsteinbruchs. Diese und weitere Plätze werden beim gemeinsamen cirka eineinhalbstündigen Spaziergang erkundet.

27.09.2026
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14:00 Uhr
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Treffpunkt: Stadtmuseum Bludenz, Kirchgasse 9, Bludenz

Kriegerdenkmal Bludenz, Alfons Fritz, 1928 und Kriegerdenkmal Tschagguns, Hans Bertle, 1929

Tag des Denkmals – Führungen mit Mag. Ute Denkenberger, MA (vorarlberg museum)

Kriegerdenkmalführung Bludenz um 14 Uhr, Kriegerdenkmalführung Tschagguns um 16 Uhr (Pfarrkirche Tschagguns, Kreuzgasse 8, Tschagguns)

 

Kriegerdenkmäler gibt es in nahezu jeder Gemeinde, jedoch werden sie häufig kaum wahrgenommen. Anhand der Beispiele Bludenz und Tschagguns geht die Kunsthistorikerin Ute Denkenberger auf die Kulturgeschichte der Denkmale ein und zeigt mit Hilfe welcher Mittel die Denkmale das kollektive Erinnern geprägt haben.

 

Der Vorarlberger Architekt Alfons Fritz hat 1928 das Bludenzer Kriegerdenkmal als außergewöhnliche „begehbare Skulptur“ gestaltet. Die Anlage erschließt sich erst durch das Durchschreiten ihrer Stationen und lädt zum Nachdenken über Erinnerung, Gedenken und die Bedeutung solcher Orte in der Gegenwart ein.

 

Das Kriegerdenkmal an der Pfarrkirche Tschagguns besteht aus einem großflächigen Fresko, das einen toten Soldaten zeigt. Der bekannte Schrunser Maler Hans Bertle hat den Weg zur Kirche in einen Versammlungsort mit Aussichtsterrasse verwandelt.

 

Ute Denkenberger ist Kunsthistorikerin mit dem Schwerpunkt Architektur und leitet die Sammlung des vorarlberg museums.

 

 

Bild: Kriegerdenkmal Bludenz, Foto: Manfred Schlatter/vorarlberg museum

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Mitglieder des Geschichtsvereins Region Bludenz unterstützen die vielfältigen Aktivitäten des Vereins mit ihrem Mitgliedsbeitrag. Dieser beträgt EUR 32,- jährlich. Sie erhalten dafür regelmäßig die Mitteilungsblätter mit laufenden Informationen und Einladungen zu den aktuellen Veranstaltungen sowie insbesondere die bis zu viermal im Jahr erscheinenden Bludenzer Geschichtsblätter.