Seit 1987
Regionalgeschichte im Blick
Mit über 300 Mitgliedern zählt der Geschichtsverein Region Bludenz heute zu den bedeutendsten Kulturträgern im Vorarlberger Oberland.
Seit 1987 sind die Bludenzer Geschichtsblätter unser Publikationsorgan und mit mehr als 150 Nummern ein fester Bestandteil der Vorarlberger Geschichtsforschung.
Ergänzend dazu informieren wir regelmäßig in den Mitteilungsblättern zu den aktuellen Veranstaltungen, unseren Publikationen, Projekten und vielem mehr.
Auf unserer Website erfahren Sie alles über unsere Publikationen, Projekte, anstehenden Veranstaltungen und wie Sie beim Geschichtsverein Mitglied werden können. Unter Kontakt finden Sie Informationen zu unserem Vorstand.
Wir laden Sie ein, die Geschichte der Region Bludenz mit uns zu entdecken!
Unsere Publikationen
Geschichtsblätter
Entdecken Sie die Bludenzer Geschichtsblätter – über 150 Nummern mit spannenden und informativen Beiträgen zur Regionalgeschichte. Über das Inhaltsverzeichnis haben Sie eine Gesamtübersicht zu den Artikeln in den Heften. Zum Bestellen einfach Heftnummer auswählen und Adresse eingeben!
Mitteilungsblätter
Alle unseren aktuellen und auch die vergangenen Mitteilungsblätter mit den Informationen zu den Veranstaltungen und auch die Streiflichter, Buchankündigungen und Rezensionen finden Sie hier nach Jahren sortiert.
Veranstaltungen
Feierabend im Museum: Bludenzer Geschichte in Geschichten
Impuls mit Mag. Dr. Birgit Sprenger
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Beim zweiten Feierabend im Museum stehen Geschichten aus der Bludenzer Geschichte im Mittelpunkt. Unter anderem wird von Friedrich mit der leeren Tasche, der am Bludenzer Stadttor um Einlass begehrte oder den verheerenden Stadtbränden im Mittelalter und der Frühen Neuzeit erzählt. Darüber hinaus stehen weitere Auszüge aus Stadtgeschichte auf dem Programm.
Birgit Sprenger erweckt die Historie von Bludenz anhand des von ihr erstellten Bludenzer Geschichtsblattes 148+149 – Bludenzer Geschichte in Geschichten.
Darin finden sich zahlreiche Abrisse aus der Bludenzer Geschichte, die angenehm zu lesen sowie reich bebildert und illustriert sind. Das Geschichtsbuch für alle Bludenzerinnen und Bludenzer ist an diesem Abend oder direkt über den Geschichtsverein erhältlich.
Bildinfo: Illustration von Nikola Bartenbach aus dem Bludenzer Geschichtsblatt 148+149.
IMWANDEL – Das Montafon in Postkarten von Foto Wolf
Ausstellungseröffnung
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Ab Juli 2026 ist im Montafoner Heimatmuseum Schruns eine neue Fotoausstellung zu sehen. Mit vier Beamern werden Montafoner Postkartenmotive aus der Zeit zwischen den 1930er Jahren und der Jahrtausendwende großflächig an die Wände projiziert.
Thematische Schwerpunkte sind neben Ortsansichten und Landschaftaufnahmen auch der touristische Wandel und die Glasplattennegative, deren Digitalisate das Montafon im zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts gestochen scharf abbilden. Ergänzend dazu kommt in einer Videostation Heinz Wolf zu Wort, der das 1936 von seinem Vater Theo Wolf gegründete Fotostudio 1966 übernommen hatte und bis zu seiner Pensionierung 2006 weiterführte.
Die Postkartensammlung wurde von ihm Ende 2024 an das Montafon Archiv übergeben, wo die weit über 2.500 Negative bzw. Postkarten zwischenzeitlich digitalisiert wurden. Deren Highlights sind nun in der neuen Sonderausstellung zu sehen und laden zu einer fotografischen Zeitreise durch das Montafon im 20. Jahrhundert ein. Ab September 2026 wird im Montafoner Frühmesshaus Bartholomäberg zudem eine kleine Außenstelle der Ausstellung zu sehen sein, deren Schwerpunkt auf Motiven von Bartholomäberg und der näheren Umgebung liegt.
Historischer Rundgang durch Bludesch
Geführter Rundgang mit Arnold Schweigkofler und Stefan Stachniß, MA
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Die Gemeinde Bludesch blickt auf eine lange Geschichte zurück, die sich bis heute im Erscheinungsbild des Dorfes sowie in der umgebenden Kulturlandschaft widerspiegelt. Dazu zählen die alten Ansitze der Familie „von der Halden“, die Gebäude Unterund Oberhalden. Von besonderer Bedeutung sind die beiden Kirchenbauten im Dorf: die Nikolauskirche, die zu den ältesten Kirchen Vorarlbergs zählt, und die vom Bregenzerwälder Barockbaumeister Michael Beer geplante Pfarrkirche St. Jakob. Am Talrand findet sich mit der Vanovagasse eine alte Verbindungsstraße, die dort angrenzende Trockensteinmauer in Verbindung mit der Ruine Jordan ist Zeugnis des einstigen Weinbaus oberhalb des Dorfes. Auf der Verbindung mit dem Ortsteil Gais eröffnet sich zudem ein weiterer historisch bedeutender Bereich: Bei Runkelina konnte vor knapp zehn Jahren eine Fundstätte aus der Eisenzeit und der römischen Epoche entdeckt werden. In Gais angekommen prägen die ehemalige Lungenheilstätte Gaisbühel, die Walgaukaserne und das große Areal der Firma Vögel das Gebiet. Der große freie Platz im Talboden weist auf eine bereits vergangene Industrie hin, fast 200 Jahre lang befand sich dort die Müller’sche Rot- und Buntfärberei – später die Firma Degerdon.
Der Rundgang startet im Ortszentrum bei der Pfarrkirche und endet nach zirka drei bis dreieinhalb Stunden wieder bei der Pfarrkirche. Es gibt Parkmöglichkeiten hinter der Kirche. Die Veranstaltung der Gemeinde Bludesch und des Geschichtsvereins Region Bludenz findet nur bei guter Witterung statt. Auskunft über +43 664 8063621247.
Bildinfo: Kronenhaus Bludesch 1950er Jahre, Gemeinde Bludesch