Seit 1987
Regionalgeschichte im Blick
Mit über 300 Mitgliedern zählt der Geschichtsverein Region Bludenz heute zu den bedeutendsten Kulturträgern im Vorarlberger Oberland.
Seit 1987 sind die Bludenzer Geschichtsblätter unser Publikationsorgan und mit mehr als 150 Nummern ein fester Bestandteil der Vorarlberger Geschichtsforschung.
Ergänzend dazu informieren wir regelmäßig in den Mitteilungsblättern zu den aktuellen Veranstaltungen, unseren Publikationen, Projekten und vielem mehr.
Auf unserer Website erfahren Sie alles über unsere Publikationen, Projekte, anstehenden Veranstaltungen und wie Sie beim Geschichtsverein Mitglied werden können. Unter Kontakt finden Sie Informationen zu unserem Vorstand.
Wir laden Sie ein, die Geschichte der Region Bludenz mit uns zu entdecken!
Unsere Publikationen
Geschichtsblätter
Entdecken Sie die Bludenzer Geschichtsblätter – über 150 Nummern mit spannenden und informativen Beiträgen zur Regionalgeschichte. Über das Inhaltsverzeichnis haben Sie eine Gesamtübersicht zu den Artikeln in den Heften. Zum Bestellen einfach Heftnummer auswählen und Adresse eingeben!
Mitteilungsblätter
Alle unseren aktuellen und auch die vergangenen Mitteilungsblätter mit den Informationen zu den Veranstaltungen und auch die Streiflichter, Buchankündigungen und Rezensionen finden Sie hier nach Jahren sortiert.
Veranstaltungen
Historischer Rundgang durch Ludesch
Rundgang durch die Ludescher Kulturlandschaft mit Wilfried Ammann und Mag. Abraham Hartmann
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Startpunkt bildet der weitum sichtbare Steinbruch, der Zeugnis vom ehemaligen Zementwerk gibt. Hier finden sich noch einzelne Spuren der Steingewinnung und der Ziegelei. Der Standort des Säge-Stauweihers kann hingegen nur noch erahnt werden. Um den Hängenden Stein herum führt der ab circa 1370 begangene Weg, von Bludenz kommend in den Ortsteil Barx, dem alten Zentrum von Ludesch. Hinter der St. Martinskirche befindet sich das 1911 erstellte Wasserschloss sowie der Standort des längst aufgelassenen Tuffsteinbruchs. Diese und weitere Plätze werden beim gemeinsamen cirka eineinhalbstündigen Spaziergang erkundet.
Kriegerdenkmal Bludenz, Alfons Fritz, 1928 und Kriegerdenkmal Tschagguns, Hans Bertle, 1929
Tag des Denkmals – Führungen mit Mag. Ute Denkenberger, MA (vorarlberg museum)
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Kriegerdenkmalführung Bludenz um 14 Uhr, Kriegerdenkmalführung Tschagguns um 16 Uhr (Pfarrkirche Tschagguns, Kreuzgasse 8, Tschagguns)
Kriegerdenkmäler gibt es in nahezu jeder Gemeinde, jedoch werden sie häufig kaum wahrgenommen. Anhand der Beispiele Bludenz und Tschagguns geht die Kunsthistorikerin Ute Denkenberger auf die Kulturgeschichte der Denkmale ein und zeigt mit Hilfe welcher Mittel die Denkmale das kollektive Erinnern geprägt haben.
Der Vorarlberger Architekt Alfons Fritz hat 1928 das Bludenzer Kriegerdenkmal als außergewöhnliche „begehbare Skulptur“ gestaltet. Die Anlage erschließt sich erst durch das Durchschreiten ihrer Stationen und lädt zum Nachdenken über Erinnerung, Gedenken und die Bedeutung solcher Orte in der Gegenwart ein.
Das Kriegerdenkmal an der Pfarrkirche Tschagguns besteht aus einem großflächigen Fresko, das einen toten Soldaten zeigt. Der bekannte Schrunser Maler Hans Bertle hat den Weg zur Kirche in einen Versammlungsort mit Aussichtsterrasse verwandelt.
Ute Denkenberger ist Kunsthistorikerin mit dem Schwerpunkt Architektur und leitet die Sammlung des vorarlberg museums.
Bild: Kriegerdenkmal Bludenz, Foto: Manfred Schlatter/vorarlberg museum
Hock mit mir ufs Bänkle … am Gaisbühel
Erzählcafé
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Seit etwas mehr als 100 Jahren prägt das breite Bauwerk über dem Illtal im Walgau das Landschaftsbild. Als Lungenheilstätte für Tuberkulosekranke wurde das Gebäude auf dem Gaisbühel von 1917 bis 1920 nach den Plänen des Architekten Willibald Braun erbaut und über fast ein Jahrhundert bis 2008 als Krankenhaus genutzt. Neben der Lungenheilstätte prägte der
zugehörige Gutshof im Talboden das Landschaftsbild über viele Jahre, bevor dieser in den 1980er Jahren Wohnbauten wich.
Beim mittlerweile sechsten „Bänklehock“, den die Gemeinde Bludesch mit der Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales und Jugend und die Arbeitsgruppe FamiliePlus in Kooperation mit dem Gemeinschaftsarchiv Walgau und dem Geschichtsverein Region Bludenz organisiert, stehen der Gaisbühel und der Ortsteil Gais im Mittelpunkt. Neben historischen Entwicklungen rund um die ehemalige Lungenheilstätte sind die Erinnerungen und Geschichten von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Bewohnerinnen und Bewohner von Gais besonders wichtig.
Zum Zuhören, Verweilen, Fotos mitbringen oder Geschichten erzählen sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen.
Bild: Ansichtskartensammlung, Vorarlberger Landesbibliothek