Seit 1987
Regionalgeschichte im Blick
Mit über 300 Mitgliedern zählt der Geschichtsverein Region Bludenz heute zu den bedeutendsten Kulturträgern im Vorarlberger Oberland.
Seit 1987 sind die Bludenzer Geschichtsblätter unser Publikationsorgan und mit mehr als 150 Nummern ein fester Bestandteil der Vorarlberger Geschichtsforschung.
Ergänzend dazu informieren wir regelmäßig in den Mitteilungsblättern zu den aktuellen Veranstaltungen, unseren Publikationen, Projekten und vielem mehr.
Auf unserer Website erfahren Sie alles über unsere Publikationen, Projekte, anstehenden Veranstaltungen und wie Sie beim Geschichtsverein Mitglied werden können. Unter Kontakt finden Sie Informationen zu unserem Vorstand.
Wir laden Sie ein, die Geschichte der Region Bludenz mit uns zu entdecken!
Unsere Publikationen
Geschichtsblätter
Entdecken Sie die Bludenzer Geschichtsblätter – über 150 Nummern mit spannenden und informativen Beiträgen zur Regionalgeschichte. Über das Inhaltsverzeichnis haben Sie eine Gesamtübersicht zu den Artikeln in den Heften. Zum Bestellen einfach Heftnummer auswählen und Adresse eingeben!
Mitteilungsblätter
Alle unseren aktuellen und auch die vergangenen Mitteilungsblätter mit den Informationen zu den Veranstaltungen und auch die Streiflichter, Buchankündigungen und Rezensionen finden Sie hier nach Jahren sortiert.
Veranstaltungen
Kulturlandschaftswanderung in Innerbraz: Masluanmähder
Infos lesen
Wie jedes Jahr im Herbst widmet sich der Museumsverein Klostertal im Rahmen seiner Dokumentation und Vermittlung von Geschichte und Gegenwart der Kulturlandschaft einem bestimmten Gebiet in der Region. 2026 stehen die Masluanmähder im östlichen Bereich der Gemeinde Innerbraz im Mittelpunkt des Interesses. Bei einer gemeinsamen Wanderung werden Erinnerungen, historische Fotos und Luftbilder geteilt und die Magerwiesen und erhaltenen landwirtschaftlichen Gebäude besichtigt.
Details finden sich über die Homepage des Museumsverein Klostertal: Start – Museumsverein Klostertal
„Hitler entsorgen“ – Wie gehen wir heute mit der NS-Vergangenheit um?
Beratung durch MMag. Dr. Michael Kasper und Felix Wittwer, MA
Infos lesen
Wie darf mit geerbten und gefundenen NS-Objekten umgegangen werden? Aufbewahren, verkaufen oder entsorgen? Im Rahmen der Sonderausstellung „Baustelle Erinnerung / ‚Hitler entsorgen‘. Arbeiten am belasteten Erbe“, die im vorarlberg museum noch bis zum August 2027 zu sehen ist, lädt die Beratungsstelle „Hitler entsorgen“ dazu ein, über den Umgang mit materiellen Hinterlassenschaften aus der NS-Zeit ins Gespräch zu kommen. Historisch belastete Objekte insbesondere solche, die sich noch in privaten Haushalten finden, zeigen wie die NS-Ideologie bis heute nachwirkt – und warum eine kritische Auseinandersetzung damit für eine lebendige Erinnerungskultur unverzichtbar ist.
Michael Kasper und Felix Wittwer sind für eine Beratung zu belasteten Objekten im Stadtlabor Bludenz zu Gast. Bringen Sie Objekte mit und kommen Sie ins Gespräch mit dem Direktor des vorarlberg museums und dem Kurator der Ausstellung „Baustelle Erinnerung / ‚Hitler entsorgen‘“. Aus ausgewählten Objekten, die sich auch in Bludenzer Haushalten finden, soll anschließend eine Kabinettausstellung entstehen, die am 1. Dezember im Stadtlabor eröffnet wird.
Foto: vorarlberg museum/René Fischer
Abend mit Nenzinger Filmen
Filmvorführung
Infos lesen
Wohl keine Gemeinde des Landes kann mit so vielen Dokumentarfilmen aufwarten wie die Marktgemeine Nenzing. Nach zwei Abenden im Frühjahr wird auch diesmal eine weitere Auswahl der Bevölkerung präsentiert.
1. Das Nenzinger Dorfbuch 19-19,30 Uhr
Der Film wurde im Jahr 1941, also während des 2. Weltkriegs, vom Nenzinger Lehrer Josef Köppl gedreht. Diese Dokumentation über unsere Gemeinde von damals ist weitum einmalig. Dargestellt wird das Leben der Menschen von früher. Man sieht darin keine Maschinen wie Autos oder LKW und auch nicht die damals üblichen Symbole der Nazizeit
2. Nenzinger Berge, die oberste Etage, 19,30- 20 Uhr
Anlässlich des von der UNESCO artikulierten „Jahr der Berge“ 2003 wurde ein Film von Primus Huber und dem Archiv der MG Nenzing gedreht, der die Nenzinger Berge zeigt. Dabei wurden dank Hubschrauber und einem Sportflugzeug alle Gipfel überflogen und so die „oberste Etage“ von Nenzing dokumentiert.
3. Der Nenzinger Himmel- Späher, 20-21 Uhr
Richard Scherer porträtierte um 2010 in einer mehrjährigen Arbeit den Nenzinger Himmel. Zu sehen sind im 2. Teil seiner filmischen Dokumentation großartige Aufnahmen mit Wildtieren wie Gämsen, Steinböcken und Adlern und wir wandern mit ihm auf die Berge dieser großen Natur- und Kulturlandschaft.
4. Die Meng- von der Quelle bis zur Mündung in die Ill 21-21,30 Uhr
Die Meng entspringt am Barthümeljoch und verändert sich auf ihrem Weg in die Ill. Aus einem Wildbach wird nach und nach ein von Menschen intensiv genutzter Flusslauf, der auf dem letzten km zudem in eine Rinne gezwängt wurde.
5. Zagold- der Bauer Martin Tschabrun 21.30-22 Uhr
Dieser Film nimmt Bezug auf die frühere Nutzung der Flächen oberhalb des Dorfes als Magerheuberge. Hier wurde das Futter für die Winter für die Tiere eingebracht. Martin Tschabrun ist einer der letzten, der das mit seiner Familie noch teils händisch ausübt.
Filme 2, 4 und 5 von Primus Huber und dem Archiv der MG Nenzing!
Der Eintritt ist frei!
Eintritt auch für einzelne Filme möglich!
Rückfragehinweis:
Archiv der Marktgemeinde Nenzing –
Thomas Gamon, 6710 Nenzing Landstrasse 1
T: 05525/62215-118
M: 0664/3647100
E: thomas.gamon@nenzing.at