Veranstaltungen

06.05.2026
-
17:30 Uhr
-
Montafoner Heimatmuseum Schruns, Kirchplatz 15, Schruns

Haus-GeschichteN hautnah!

Historische Baugeschichte und Archivrecherche im Montafon Kurs der VHS Bludenz mit Dr. Sophie Maier

Wie alt ist ein Haus wirklich? Wer lebte darin, baute es um, vererbte es weiter – und welche persönlichen Geschichten verbergen sich hinter nüchternen Archivzahlen? Dieser zweitägige Kurs bietet einen praxisnahen Einstieg in die historische Haus- und Baugeschichtsforschung am Beispiel des Projekts „us Holz und Schtaa“. Der Heimatschutzverein Montafon und die Montafoner Museen sind seit 2024 Partner dieses von Fabio Curman und Marcel Maister initiierten Citizen-Science-Projekts, das die Hausbesitzgeschichte im südlichen Vorarlberg systematisch dokumentiert.

 

Kursziele
• Vorstellung des Projekts „us Holz und Schtaa“
• Einführung in die historische Hausgeschichtsforschung
• Einführung in Datenstruktur, Dokumentation und systematische Datenerhebung

 

Der Kurs richtet sich an historisch Interessierte, Heimatforscher:innen, Studierende sowie alle, die aktiv an der Erforschung regionaler Bau- und Hausgeschichte mitwirken möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier und Freude an Quellenarbeit genügen. Die Kursleiterin ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Montafoner Museen

 

Anmeldung über die VHS Bludenz ist erforderlich:
info@vhs-bludenz.at oder 05552 65205 oder https://www.vhs-bludenz.at/wissbegierige/kurs/Haus-GeschichteN-hautnah/AJ1014

07.05.2026
-
19:00 Uhr
-
Remise Bludenz, Raiffeisenplatz 1, Bludenz

9. Vorarlberger Zeitgeschichtetag

Die Veranstaltung zum österreichischen Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus findet auch 2026 wieder in Bludenz statt.

Programm:

 

Begrüßung
(Stefan Stachniß, MA)

Erinnern an NS-Opfer in der Region Bludenz verorten
(Dr.in Victoria Kumar)

Buchpräsentation: „Mich kriegt ihr nicht!“
(Niko Hofinger und Univ.-Prof. Dr. Dominik Markl SJ)

Kurze Pause

Niko Hofinger und Dominik Markl im Gespräch mit Jeffrey Wisnicki

 

 

Erinnern an NS-Opfer in der Region Bludenz verorten

In Bludenz erinnern drei sogenannte „Grenzsteine“ an Menschen, die von den Nationalsozialist:innen verfolgt wurden und über Vorarlberg in die Schweiz flüchten konnten oder die NS-Zeit und den Krieg unter falscher Identität in Bludenz überlebt hatten. Einer dieser Grenzsteine – errichtet 2022 im Rahmen des Projektes „Über die Grenze“ (Jüdisches Museum Hohenems) – würdigt und erzählt die Geschichte von Józef Wiśnicki.
Die Anzahl der Gedenkzeichen an die Opfer des Nationalsozialismus und die Orte des NS-Terrors ist in den letzten Jahren auch in Vorarlberg deutlich gestiegen, wenn auch in der Erinnerungslandschaft einige Verfolgtengruppen immer noch fehlen bzw. deutlich unterrepräsentiert sind. Auch auf diese Leerstellen macht „DERLA – Digitale Erinnerungslandschaft Österreich“ aufmerksam: Seit 2021 werden sämtliche Erinnerungsorte und -zeichen auf der Website www.erinnerungslandschaft.at dokumentiert.
Der Kurzvortrag stellt DERLA Vorarlberg sowie einige Gedenkorte in der Region Bludenz vor und benennt Lücken in der Erinnerungslandschaft.

 

 

Buchpräsentation: „Mich kriegt ihr nicht!“

Józef Wiśnicki wurde 1916 in Częstochowa (Tschenstochau) als Jude geboren. Als im September 1939 das Deutsche Reich und die UDSSR Polen überfielen, verteidigte er sein Land zunächst als Soldat. Als Überlebenskünstler entkam er den NS-Verfolgern immer wieder. Er sprang aus dem ins Todeslager Treblinka fahrenden Zug. Im April 1943 kam er mit gefälschten Papieren, als polnischer Christ getarnt, nach Vorarlberg. Er arbeitete bei der Gärtnerei Schaub (heute Schallert) wo er auch mit Vorarlberger Gegnern des Nationalsozialismus bekannt wurde. Die Gestapo hatte ihn im Visier. Er wurde mehrfach verhaftet und zuletzt ins KZ Reichenau überstellt, aus dem er im Mai 1945 befreit wurde. Ein gutes Jahr später heiratete er in Innsbruck Leokadia Justman. Ihre Überlebensgeschichte ist 2025 unter dem Titel „Brechen wir aus!“ erschienen. Nun wurde auch Józef Wisnickis ganz anders geschriebener ‚Kampf ums Überleben‘ übersetzt und mit vielen neuen Quellen zu den darin genannten Personen und Ereignissen ergänzt.

Bei der Buchpräsentation, zu der auch sein Sohn Jeffrey Wisnicki kommt, geben die Herausgeber Dominik Markl und Niko Hofinger Einblicke in Josephs außergewöhnliche Überlebensgeschichte.

 

 

Veranstalter: Geschichtsverein Region Bludenz und Stadtlabor Bludenz

Kooperationspartner: Stadt Bludenz, Bundesgymnasium Bludenz, Montafoner Museen, Museumsverein Klostertal, Johann-August-Malin-Gesellschaft, ERINNERN:AT, Jüdisches Museum Hohenems, vorarlberg museum und die Universität Innsbruck

 

Bildinfo: Jozef mit Familie Zerlauth, Foto Jeffrey Wiśnicki

08.05.2026
-
14:00 Uhr
-
Klostertal Museum, Obere Gasse 11, Wald am Arlberg

25 Jahre Museumsverein Klostertal

Jubiläumsversammlung mit Festakt

Am 16. März des Jahres hat sich die Gründung des Museumsvereins Klostertal zum 25. Mal gejährt. Seit einem Vierteljahrhundert bemüht sich dieser mittlerweile um Initiativen zur Geschichte und Gegenwart des Klostertals. Das Jubiläum feiern wir am 8. und 9. Mai: mit einer Ausstellung, einer Jubiläumsversammlung mit Festakt und einem Europa-Tag.

 

Programm

Freitag, 8. Mai 2026
14:00 bis 16:30 Uhr Workshop “Sagenhaftes Klostertal”
mit Christof Thöny im Rahmen der Kinderuni 2026
17:00 Uhr
Jahreshauptversammlung des
Museumsvereins Klostertal
18:00 Uhr
Festakt und Ausstellungseröffnung 25 Jahre Museumsverein Klostertal

 

Samstag, 9. Mai 2026
15:00 Uhr
Europatag mit Workshops, Vorträgen, Diskussionen und Projektpräsentationen
19:00 Uhr
Musikalischer Abschluss zum Europatag

 

Bildinfo: Museumsverein Klostertal

19.05.2026
-
18:00 Uhr
-
Stadtmuseum Bludenz, Kirchgasse 9, Bludenz

Feierabend im Museum: Bludenz – ein archäologischer Streifzug durch die Jahrtausende

Impuls mit Mag. Christoph Walser

Die Siedlungsgeschichte der Stadt Bludenz reicht bis in prähistorische Zeit zurück. Zu den wichtigsten Fundplätzen in der Stadt zählen sicherlich der sogenannte „Kleine Exerzierplatz“ oder der Bereich „Unterstein“. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Feierabend im Museum“ begeben wir uns anhand archäologischer Spuren auf eine Reise in die Vergangenheit der Stadt Bludenz und ihrer Umgebung – von der Urgeschichte bis ins Mittelalter.

 

Bildinfo: Funde der älteren und jüngeren Eisenzeit in Bludenz, Adolf Hild, Tafel 7.

21.05.2026
-
15:30 Uhr
-
Bundesgymnasium Bludenz, Unterfeldstraße 11, Bludenz

Ausstellungseröffnung: Darüber sprechen

Die Wanderausstellung von erinnern.at beruht auf Erfahrungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. 14 Menschen sprechen darüber, was sie während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft erlebten, wie Schulfreunde und Freundinnen mit ihnen umgingen, wie die Nachbarn zu Feinden wurden, der Staat zum Mörder. Wie sie überleben konnten und wie es ihren Familien erging.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung spricht der Zeitzeuge Uri Strauss am Bundesgymnasium Bludenz. Er wurde 1940 in Amsterdam geboren. Dort lebten seine Eltern, deutsche Juden, die Deutschland bereits vor dem Kriegsausbruch verlassen haben. Nachdem das Deutsche Reich die Niederlande besetzt hat, war auch die Familie Strauss von einer Deportation ins Konzentrations- oder Vernichtungslager bedroht. Dank der Verwandtschaft in Zürich konnten sie aber einen gefälschten paraguayischen Pass bekommen, der ihnen das Leben gerettet hat.

 

Bildinfo: Monika Dlaska

21.05.2026
-
17:00 Uhr
-
Gärtnerei Schallert, Schillerstraße 20, Bludenz

Stadtgeschichte Mobil: Józef Wisnicki

Das außergewöhnliche Leben des Józef Wisnicki begann am 2. Oktober 1916 in Czestochova in Polen und endete beinahe 100 Jahre später am 24. April 2016 in Florida. Seine Lebenserinnerungen werden am 7. Mai 2026 beim Zeitgeschichtetag in der Remise präsentiert. Als katholischer Arbeiter getarnt, arbeitete er während des Zweiten Weltkriegs in der Gärtnerei Schaub, heute Gärtnerei Schallert. Dort wird im Rahmen der Initiative „Stadtgeschichte mobil“ eine Kleinausstellung mit seiner Biografie präsentiert.

 

Bildinfo: Josef Wisnicki, Familienarchiv Wisnicki, West Palm Beach, Florida USA

21.05.2026
-
18:00 Uhr
-
Gasthaus Stern, St. Peterstraße 31, Bludenz

Jahreshauptversammlung

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung
2. Genehmigung des Protokolls der 38. Jahreshauptversammlung vom 27. Mai 2025
3. Bericht des Obmanns
4. Bericht der Kassierin
5. Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung des Vorstandes
6. Neuwahl des Obmanns, des Vorstands und Beirats sowie der Rechnungsprüfer
7. Jahresprogramm 2026
8. Beschlussfassung über den Voranschlag 2026
9. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages für 2027
10. Ehrung
11. Allfälliges

 

Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung finden zwei Veranstaltungen
des Geschichtsvereins statt:

 

15:30 Uhr, Bundesgymnasium Bludenz, Unterfeldstraße 11, Bludenz
Darüber sprechen
Ausstellungseröffnung

 

17:00 Uhr, Gärtnerei Schallert, Schillerstraße 20, Bludenz
Stadtgeschichte Mobil: Józef Wisnicki
Eröffnung einer Kleinausstellung

 

Daher findet nach der Versammlung keine weitere Veranstaltung statt.

27.05.2026
-
19:00 Uhr
-
Stadtvertretungssaal, 3. OG, Rathaus Bludenz

Hubert Fritz (1914 bis 1976). Dem bedeutenden Bludenzer Maler zum 50. Todestag

Buchpräsentation mit Dr. Dieter Petras

Anlässlich des 50. Todestags des Bludenzer Malers Hubert Fritz erscheint ein besonderer Doppelband der Bludenzer Geschichtsblätter, der Leben und Werk dieses regionalen Künstlers erstmals umfassend würdigt. Fritz’ Wirken fand fern der etablierten Kunstmetropolen statt und entfaltete vielleicht gerad dadurch eine besondere Authentizität. Sein künstlerisches Schaffen ist eng mit Bludenz, den umliegenden Tälern und der Landschaft Vorarlbergs verbunden, die Qualität seines in der Publikation versammelten Werks reicht dennoch über den regionalen Kontext hinaus. Zeichnungen, Aquarelle, Ölbilder sowie Arbeiten im sakralen und öffentlichen Raum dokumentieren die stilistische Klarheit und die handwerkliche Meisterschaft eines bedeutenden Künstlers. Der Lebensweg von Hubert Fritz war vom Verlust beider Unterschenkel im Zweiten Weltkrieg geprägt. Dennoch setzte er seine künstlerische Arbeit mit bemerkenswerter Konsequenz fort. Seine Bilder zeichnen sich durch Konzentration, Ruhe und eine stille Beharrlichkeit aus – frei von Pathos, getragen von einer tiefen Verbundenheit mit Landschaft, Menschen und Orten.

 

Der von Dieter Petras herausgegebene Band erschließt das Werk von Hubert Fritz erstmals in großer Breite und ordnet es zugleich in den kunsthistorischen und regionalen Zusammenhang ein. Die Publikation leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Vorarlberger Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

 

Bildinfo: Hubert Fritz_0845

28.05.2026
-
19:00 Uhr
-
Gasthaus Rössle, Andreas-Gaßner-Straße 1, Nenzing

Die Rössle-Eggers-Geschichte einer Landammannund Gastwirtfamilie im vorderen Walgau

Vortrag und Buchpräsentation mit Ph. D. Péter Somogyi

Das Gasthaus „Rössle“, ein markantes und dominierendes Gebäude am Nenzinger Kirchplatz, bietet eine sehr interessante Geschichte, die von dem ungarischen Archäologen Peter Somogyi näher untersucht wurde. Interessant ist nicht nur, dass der Name für das Gasthaus erst 1822 in den Quellen auftaucht, sondern dass eine Familie Egger, die aus Satteins stammt, mehrere Generationen lang dieses Haus besaß und nach mehreren Besitzwechseln mit Moritz Egger erneut ein Spross dieser Sippe hier jüngst wirtete. Das mächtige Haus, das unter Denkmalschutz steht, verbrannte beim Dorfbrand 1633 wie wohl auch beim zweiten großen Dorfbrand 1724 und wurde danach wieder aufgebaut und nach und nach erweitert.

 

Der Vortrag beleuchtet die Entwicklung des Gasthauses und beschreibt die vielfache Wirtsfamilie Egger, die schon längst in Nenzing wohnhaft ist. Der Vortrag ist zugleich Präsentation des Bludenzer Geschichtsblattes Nr. 157 in dem ein Péter Somogyi einen Beitrag unter dem gleichnamigen Titel veröffentlichte. Die weiteren Beiträge stammen von Manfred Tschaikner, Thomas Gamon und Sascha Walland.

29.05.2026
-
16:00 Uhr
-
Klostertal Museum, Obere Gasse 11, Wald am Arlberg

Wildheuen – grenzüberschreitendes Kulturerbe

Projektpräsentation

Das im Rahmen des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein geförderte Projekt wird mit einer Ausstellung, Publikation und Vorträgen im Klostertal Museum abgeschlossen. Dazu begrüßen wir eine Delegation aus dem Prättigau, als Gegenbesuch zur Exkursion des Museumsvereins Klostertal, die Ende Jänner nach Klostertals geführt hat.

09.06.2026
-
09:00 Uhr
-
Gemeindezentrum Ludesch, Raiffeisenstraße 56, Ludesch

Gemeinschaftsarchiv Walgau

Tag der offenen Tür

Der 9. Juni steht als „Internationaler Tag der Archive“ ganz im Zeichen der archivalischen Überlieferung, dem Erhalt des historischen Wissens und Kulturerbes. Aus diesem Anlass lädt das Gemeinschaftsarchiv Walgau alle Wissbegierigen zu einem Tag der Offenen Tür ins Archiv nach Ludesch ein. Als Themenschwerpunkte stehen Obstbau und Branntweinerzeugung aus der Region im Mittelpunkt.

 

Neben der Besichtigungsmöglichkeit des Archivs gibt es auf dem Vorplatz im Valüna-Saal und in den Archiv-Räumlichkeiten ein buntes Rahmenprogramm mit Impulsen und Vorführungen. Das Detailprogramm wird noch bekannt gegeben und ist auf der Homepage des Gemeinschaftsarchivs: https://www.ludesch.at/Gemeinschaftsarchiv_Walgau einsehbar.

 

Bildinfo: Obstbau-Club Ludesch um 1920, Gemeinschaftsarchiv Walgau

11.06.2026
-
18:00 Uhr
-
Gemeinschaftsgarten Bludesch, Hauptstraße 12, Bludesch

Hock mit mir ufs Bänkle … im Kirchenwinkel

Erzählcafé

Nachdem die alte Jakobskirche im Jahr 1650 abgetragen wurde, entstand unter Initiative des Landvogtes Johann Rudolph von der Halden und nach den Plänen des Bregenzerwälder Barockbaumeister Michael Beer eine neue, größere Pfarrkirche im Barockstil. Zehn Jahre zuvor errichtete der Landvogt für seinen Sohn neben der Kirche den sogenannten Ansitz Unterhalden – das heutige Gemeindeamt – dass aktuell restauriert und renoviert wird. Gemeinsam mit weiteren Gebäuden rund um Kirche und Ansitz Unterhalden zählen die alten Bauern- und Doppelhäuser zum Bludescher Kirchenwinkel.

 

Beim mittlerweile fünften „Bänklehock“ den die Gemeinde Bludesch mit der Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales und Jugend und die Arbeitsgruppe FamiliePlus in Kooperation mit dem Gemeinschaftsarchiv Walgau und dem Geschichtsverein Region Bludenz organisiert, steht der Kirchenwinkel im Mittelpunkt. Neben historischen Entwicklungen werden wiederum die Geschichten der Bewohnerinnen und Bewohner in den Fokus gerückt.

 

Dazu sind alle Interessierten zum Zuhören, Verweilen, Fotos mitbringen oder Geschichten erzählen herzlich eingeladen.

12.06.2026
-
15:00 Uhr
-
Würbel-Areal, Werdenbergerstraße 10, Bludenz

Schauhandwerk zum Ausstellungsende

Historische Handwerkstechniken erleben

Von Mitte April bis Mitte Juni steht das Thema Handwerk im Mittelpunkt einer Kabinettausstellung im Stadtlabor im Würbel-Areal. Dabei werden Werkzeuge und handwerkliche Erzeugnisse präsentiert. Gleichzeitig werden Fotografien und Erinnerungen an das alte Handwerk in Bludenz gesammelt. Zum Abschluss der Ausstellung können Besucherinnen und Besucher alte  Handwerkstechniken vor Ort erleben. Das Stadtlabor und der Stadtgarten im Würbel-Areal bieten dafür den Rahmen.

18.06.2026
-
19:00 Uhr
-
Montafoner Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn, Dorfstraße 9, 6793 Gaschurn

„Bergpioniere! Besteigungsgeschichte im Rätikon“

Ausstellungseröffnung mit Impulsvortrag von Ausstellungskurator Franz Haag

Das Museum kommt zu den Menschen. Anlässlich des Interreg-Projekts „Beim Aufstieg: Eine alpine Beziehungsgeschichte Lindau-Montafon“ wurde die Lindauer Hütte im Gauertal als temporäre Expositur der Montafoner Museen auserkoren, um dort – im Zentrum des Geschehens – allen Bergbegeisterten Alpin-Geschichte(n) näherzubringen.

 

2024 wurde der Ausstellungsreigen mit einer Sonderausstellung anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Lindauer Hütte eröffnet. Ende September 2025 konnte dort bereits die zweite Ausstellung vorgestellt werden, wo sie auch noch bis Mitte September 2026 zu sehen sein wird. Sie trägt den Titel „Bergpioniere – Zur Besteigungsgeschichte im Rätikon“ und widmet sich der Geschichte des Alpinismus im Rätikon: Von der ersten dokumentierten Besteigung der Drusenfluh durch den Schrunser Bergführer Christian Zudrell 1870 über die Leistungen von Pionieren wie Ernst Burger, Toni Hiebeler, Franz Bachmann u. v. m. bis hin zu heutigen Größen des Berg- und Klettersports wie Beat Kammerlander oder Barbara Zangerl.

 

Da jedoch nicht jede/r die Möglichkeit hat, sich die Ausstellungen auf der Lindauer Hütte zu erwandern, zeigen wir die kleine, aber sehr feine Schau ab dem 19. Juni 2026 auch im Alpin- und Tourismusmuseum in Gaschurn.

 

Bergpioniere – Zur Besteigungsgeschichte im Rätikon Eine Ausstellung in Kooperation mit dem DAV – Sektion Lindau 125 Jahre Lindauer Hütte – Interreg Bayern – Österreich – co finanziert von der Europäischen Union

25.06.2026
-
14:30 Uhr
-
Stadtlabor im Würbel-Areal, Werdenbergerstraße 10, Bludenz

Projektpräsentation: Bludenzer Geschichte aus Kindersicht

In zwei Workshops erkunden die Schülerinnen und Schüler der 4B der Schule im Park im April und Mai das Stadtmuseum Bludenz und die Objekte im Museumsdepot, das sich im Keller ihres Schulgebäudes befindet. Die Objekte und Geschichten sind Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit vielfältigen Methoden.

 

Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren die Kinder in einer Ausstellung im Stadtlabor. Diese wird dann bis Ende September zugänglich sein. Die Präsentation wird mit kreativen Beiträgen gestaltet.

 

Bildinfo: Illustration von Nikola Bartenbach aus dem Bludenzer Geschichtsblatt 148+149.

01.07.2026
-
17:00 Uhr
-
Pfarrsaal Satteins, Kirchstraße 8, Satteins

Im Dorf. Jugendliche auf fotografischer Spurensuche

Ausstellungseröffnung

Als Teil des Projekts Sehen < > verstehen. Fotografie im Gemeinschaftsarchiv Walgau findet eine kleine Ausstellung zum Thema analoge Fotografie statt.

 

Jugendliche haben Aufnahmen aus dem Archiv gesichtet, einen Fotospaziergang unternommen und verschiedene Fototechniken ausprobiert. Als Impuls diente der Nachlass des Amateurfotografen Karl Ritter (1912 -1993), der über Jahrzehnte hinweg das Dorfleben in Satteins dokumentierte. Er hielt Architektur, Ereignisse und Menschen mit verschiedenen Fototechniken fest. Diese Art von „Dorffotografie“ wird den Wahrnehmungen der Jugendlichen gegenübergestellt und es können neue Perspektiven entstehen.

 

Dieses Projekt ist gemeinsam mit der JKAW Walgau und der Offenen Jugendarbeit Satteins entstanden und wird von der EU kofinanziert (LEADER).

14.07.2026
-
18:00 Uhr
-
Stadtmuseum Bludenz, Kirchgasse 9, Bludenz

Feierabend im Museum: Bludenzer Geschichte in Geschichten

Impuls mit Mag. Dr. Birgit Sprenger

Beim zweiten Feierabend im Museum stehen Geschichten aus der Bludenzer Geschichte im Mittelpunkt. Unter anderem wird von Friedrich mit der leeren Tasche, der am Bludenzer Stadttor um Einlass begehrte oder den verheerenden Stadtbränden im Mittelalter und der Frühen Neuzeit erzählt. Darüber hinaus stehen weitere Auszüge aus Stadtgeschichte auf dem Programm.

 

Birgit Sprenger erweckt die Historie von Bludenz anhand des von ihr erstellten Bludenzer Geschichtsblattes 148+149 – Bludenzer Geschichte in Geschichten.

 

Darin finden sich zahlreiche Abrisse aus der Bludenzer Geschichte, die angenehm zu lesen sowie reich bebildert und illustriert sind. Das Geschichtsbuch für alle Bludenzerinnen und Bludenzer ist an diesem Abend oder direkt über den Geschichtsverein erhältlich.

 

Bildinfo: Illustration von Nikola Bartenbach aus dem Bludenzer Geschichtsblatt 148+149.

16.07.2026
-
18:00 Uhr
-
Montafoner Heimatmuseum Schruns, Kirchplatz 15, Schruns

IMWANDEL – Das Montafon in Postkarten von Foto Wolf

Ausstellungseröffnung

Ab Juli 2026 ist im Montafoner Heimatmuseum Schruns eine neue Fotoausstellung zu sehen. Mit vier Beamern werden Montafoner Postkartenmotive aus der Zeit zwischen den 1930er Jahren und der Jahrtausendwende großflächig an die Wände projiziert.

 

Thematische Schwerpunkte sind neben Ortsansichten und Landschaftaufnahmen auch der touristische Wandel und die Glasplattennegative, deren Digitalisate das Montafon im zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts gestochen scharf abbilden. Ergänzend dazu kommt in einer Videostation Heinz Wolf zu Wort, der das 1936 von seinem Vater Theo Wolf gegründete Fotostudio 1966 übernommen hatte und bis zu seiner Pensionierung 2006 weiterführte.

 

Die Postkartensammlung wurde von ihm Ende 2024 an das Montafon Archiv übergeben, wo die weit über 2.500 Negative bzw. Postkarten zwischenzeitlich digitalisiert wurden. Deren Highlights sind nun in der neuen Sonderausstellung zu sehen und laden zu einer fotografischen Zeitreise durch das Montafon im 20. Jahrhundert ein. Ab September 2026 wird im Montafoner Frühmesshaus Bartholomäberg zudem eine kleine Außenstelle der Ausstellung zu sehen sein, deren Schwerpunkt auf Motiven von Bartholomäberg und der näheren Umgebung liegt.

17.07.2026
-
13:30 Uhr
-
Treffpunkt: Vorplatz Kirche St. Jakob, Kirchgasse 13, Bludesch

Historischer Rundgang durch Bludesch

Geführter Rundgang mit Arnold Schweigkofler und Stefan Stachniß, MA

Die Gemeinde Bludesch blickt auf eine lange Geschichte zurück, die sich bis heute im Erscheinungsbild des Dorfes sowie in der umgebenden Kulturlandschaft widerspiegelt. Dazu zählen die alten Ansitze der Familie „von der Halden“, die Gebäude Unterund Oberhalden. Von besonderer Bedeutung sind die beiden Kirchenbauten im Dorf: die Nikolauskirche, die zu den ältesten Kirchen Vorarlbergs zählt, und die vom Bregenzerwälder Barockbaumeister Michael Beer geplante Pfarrkirche St. Jakob. Am Talrand findet sich mit der Vanovagasse eine alte Verbindungsstraße, die dort angrenzende Trockensteinmauer in Verbindung mit der Ruine Jordan ist Zeugnis des einstigen Weinbaus oberhalb des Dorfes. Auf der Verbindung mit dem Ortsteil Gais eröffnet sich zudem ein weiterer historisch bedeutender Bereich: Bei Runkelina konnte vor knapp zehn Jahren eine Fundstätte aus der Eisenzeit und der römischen Epoche entdeckt werden. In Gais angekommen prägen die ehemalige Lungenheilstätte Gaisbühel, die Walgaukaserne und das große Areal der Firma Vögel das Gebiet. Der große freie Platz im Talboden weist auf eine bereits vergangene Industrie hin, fast 200 Jahre lang befand sich dort die Müller’sche Rot- und Buntfärberei – später die Firma Degerdon.

 

Der Rundgang startet im Ortszentrum bei der Pfarrkirche und endet nach zirka drei bis dreieinhalb Stunden wieder bei der Pfarrkirche. Es gibt Parkmöglichkeiten hinter der Kirche. Die Veranstaltung der Gemeinde Bludesch und des Geschichtsvereins Region Bludenz findet nur bei guter Witterung statt. Auskunft über +43 664 8063621247.

 

Bildinfo: Kronenhaus Bludesch 1950er Jahre, Gemeinde Bludesch

30.07.2026
-
19:00 Uhr
-
Kunstraum Remise, Raiffeisenplatz 1, Bludenz

Jung sein in Bludenz – Lebenswelten junger Menschen einst und jetzt

Sommerausstellung der Stadt Bludenz 2026

Die diesjährige Sommerausstellung der Stadt Bludenz geht der Frage nach, was junge Menschen in Bludenz in früheren Zeiten bewegt hat und wie Jugendliche die Stadt der Gegenwart sehen. Historische Quellen geben Einblick in die Lebenswelt junger Menschen im „Städtle“. Dabei werden auch die Auswirkungen der Jugendbewegung der 1960er- und 1970er-Jahre thematisiert. Darüber hinaus wenden wir uns der Geschichte des Bludenzer Jugendhauses zu. Ein kreativer Teil der Ausstellung wird der Frage gewidmet sein, wie der Blick junger Menschen auf das gegenwärtige Geschehen in Bludenz aussieht.

 

Ausstellungsdauer: 31. Juli bis 6. September 2026

 

Bildinfo: Sozialistisches Jugendtreffen in Bludenz (Archiv Franz Zoller)

Mitgliedschaft anmelden

Mitglieder des Geschichtsvereins Region Bludenz unterstützen die vielfältigen Aktivitäten des Vereins mit ihrem Mitgliedsbeitrag. Dieser beträgt EUR 32,- jährlich. Sie erhalten dafür regelmäßig die Mitteilungsblätter mit laufenden Informationen und Einladungen zu den aktuellen Veranstaltungen sowie insbesondere die bis zu viermal im Jahr erscheinenden Bludenzer Geschichtsblätter.