Veranstaltungen

27.09.2026
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14:00 Uhr
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Treffpunkt: Stadtmuseum Bludenz, Kirchgasse 9, Bludenz

Kriegerdenkmal Bludenz, Alfons Fritz, 1928 und Kriegerdenkmal Tschagguns, Hans Bertle, 1929

Tag des Denkmals – Führungen mit Mag. Ute Denkenberger, MA (vorarlberg museum)

Kriegerdenkmalführung Bludenz um 14 Uhr, Kriegerdenkmalführung Tschagguns um 16 Uhr (Pfarrkirche Tschagguns, Kreuzgasse 8, Tschagguns)

 

Kriegerdenkmäler gibt es in nahezu jeder Gemeinde, jedoch werden sie häufig kaum wahrgenommen. Anhand der Beispiele Bludenz und Tschagguns geht die Kunsthistorikerin Ute Denkenberger auf die Kulturgeschichte der Denkmale ein und zeigt mit Hilfe welcher Mittel die Denkmale das kollektive Erinnern geprägt haben.

 

Der Vorarlberger Architekt Alfons Fritz hat 1928 das Bludenzer Kriegerdenkmal als außergewöhnliche „begehbare Skulptur“ gestaltet. Die Anlage erschließt sich erst durch das Durchschreiten ihrer Stationen und lädt zum Nachdenken über Erinnerung, Gedenken und die Bedeutung solcher Orte in der Gegenwart ein.

 

Das Kriegerdenkmal an der Pfarrkirche Tschagguns besteht aus einem großflächigen Fresko, das einen toten Soldaten zeigt. Der bekannte Schrunser Maler Hans Bertle hat den Weg zur Kirche in einen Versammlungsort mit Aussichtsterrasse verwandelt.

 

Ute Denkenberger ist Kunsthistorikerin mit dem Schwerpunkt Architektur und leitet die Sammlung des vorarlberg museums.

 

 

Bild: Kriegerdenkmal Bludenz, Foto: Manfred Schlatter/vorarlberg museum

01.10.2026
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18:00 Uhr
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Liegehalle Gaisbühel, Gaisbühel 1, Bludesch-Gais

Hock mit mir ufs Bänkle … am Gaisbühel

Erzählcafé

Seit etwas mehr als 100 Jahren prägt das breite Bauwerk über dem Illtal im Walgau das Landschaftsbild. Als Lungenheilstätte für Tuberkulosekranke wurde das Gebäude auf dem Gaisbühel von 1917 bis 1920 nach den Plänen des Architekten Willibald Braun erbaut und über fast ein Jahrhundert bis 2008 als Krankenhaus genutzt. Neben der Lungenheilstätte prägte der
zugehörige Gutshof im Talboden das Landschaftsbild über viele Jahre, bevor dieser in den 1980er Jahren Wohnbauten wich.

 

Beim mittlerweile sechsten „Bänklehock“, den die Gemeinde Bludesch mit der Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales und Jugend und die Arbeitsgruppe FamiliePlus in Kooperation mit dem Gemeinschaftsarchiv Walgau und dem Geschichtsverein Region Bludenz organisiert, stehen der Gaisbühel und der Ortsteil Gais im Mittelpunkt. Neben historischen Entwicklungen rund um die ehemalige Lungenheilstätte sind die Erinnerungen und Geschichten von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Bewohnerinnen und Bewohner von Gais besonders wichtig.

 

Zum Zuhören, Verweilen, Fotos mitbringen oder Geschichten erzählen sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen.

 

Bild: Ansichtskartensammlung, Vorarlberger Landesbibliothek

02.10.2026
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16:00 Uhr
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Treffpunkt: Zunftraum beim Feuerwehrhaus Schlins, Bahnhofstraße 4, Schlins

Handwerk bewahren – Stelenwanderung durch Schlins

Geführter Rundgang mit Bernd Hartmann

Im vergangenen Jahr feierte die Handwerkerzunft Schlins-Röns ihr 300-jähriges Bestehen. Für dieses Jubiläum war es dem Verein wichtig, etwas Bleibendes zu schaffen, dazu wurde ein LEADER-Projekt initiiert. In Zusammenarbeit mit dem Grafiker Martin Caldonazzi entschied man sich neben einer Festschrift und Feierlichkeiten einen offenen und mobilen Zunftraum zu erstellen.

 

Darin wird die Geschichte des Handwerks in Schlins-Röns präsentiert und auf unterschiedliche Weise greifbar. Der Zunftraum wurde im letzten Jahr feierlich eröffnet, heuer wird er mit Stelen, die über altes Handwerk in Schlins und Röns informieren, erweitert. Die Stelen sind bei noch bestehenden wie auch bei ehemaligen Betrieben platziert und laden ein, die Geschichte des Handwerks vor Ort zu erleben.

 

Gemeinsam mit der Handwerkerzunft und dem Zunftmeister Bernd Hartmann lädt der Geschichtsverein Region Bludenz zum zirka eineinhalb- bis zweistündigen Rundgang ein.  Anschließend sind die Teilnehmenden zum gemütlichen Ausklang bei Sigrid Schneider (Am Vermülsbach 6) eingeladen.

02.10.2026
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18:30 Uhr
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Aktionsraum Naturgefahren Montafon, Dorfstraße 48, 6773 Vandans

Im Inneren des Berges – Höhlenforschung im Rätikon

Vortrag von Alexander Klampfer

Das Rätikon, bekannt für seine Wanderziele, Schitouren sowie alpinen Klettertouren, wartet unter der Oberfläche mit atemberaubenden Naturwundern auf, die bisher nur wenige Menschen zu sehen bekommen haben.

 

Das sogenannte Weißplatten-Höhlensystem, eine von über 1000 dokumentierten Höhlen in Vorarlberg, ist mit über 500 m Tiefe und beinahe 5 km Ganglänge die längste und zu gleich tiefste Höhle des Bundeslandes.

 

Im Rahmen dieses Vortrags tauchen wir ab in eine faszinierende Unterwelt und erhalten besondere Einblicke in den sensiblen Lebensraum der Höhlen sowie deren wissenschaftliche Erforschung.

 

Bitte die öffentlichen Parkplätze bei der Talstation der Golmerbahn in Vandans benützen. Eintritt ist frei.

 

 

Bildinfo: Der Weißplatten-Basistunnel im Weißplatten-Höhlensystem ist ein phreatisch entstandener Höhlenteil. Deckenkolke, Fließfacetten sowie die spezielle Raumform sind eindeutige Indizien für die einst vollständige Wasserfüllung des Höhlengangs. Ein ehemals phreatisches Höhlenniveau ist sowohl in den Höhlen der Weißplatte als auch der Sulzfluh in einer Höhenlage von 2200 bis 2400 m Seehöhe anzutreffen (M. Kreuss).

02.10.2026
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20:00 Uhr
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Wolfhaus – Dachboden, Bazulstr. 2, Nenzing

200 Jahre Negrellikarte in Nenzing und Frastanz Vom Wandel der Tallandschaft südlich der Ill bis heute

Ausstellungseröffnung

Im Jahre 1826 wurde die vom berühmten Ing. Negrelli geschaffene Landkarte für das südliche Vorarlberg vorgestellt. Ziel war die Planung einer neuen Hauptstraße durch das Gebiet. Das benötigte eine genaue Darstellung der Talfläche entlang der Ill. Die Ausstellung beschäftigt sich nur mit dem Bereich Nenzing und Frastanz und soll den stetigen Wandel von einer sehr naturnahen Landschaft zu einer intensiv genutzten Talfläche dokumentieren. Was einst Überschwemmungsfläche der Ill war, wurde zu Industrie- und Wohngebieten umgewidmet. Auf Schautafeln werden diese Veränderungen von 1826 – 2026 im Zeitraffer dargestellt, die Negrellikarte bildet die Grundlage dazu. Es handelt sich um eine Doppelausstellung: Die beiden Archive der Marktgemeinden Frastanz und Nenzing zeigen diesen Wandel jeweils in ihrem Gemeindegebiet auf.

 

Öffnungszeiten Wolfhaus:
Samstag, 3. Oktober, ORF – Lange Nacht der Museen, von 18:00-24:00 Uhr
Mittwoch, 7. und 14. Oktober, 17:00-20:00 Uhr
Donnerstag, 8. und 15. Oktober, 17:00-20:00 Uhr
Freitag, 9. und 16. Oktober, 17:00-20:00 Uhr
Finissage: 16. Oktober, um 20:00 Uhr

 

Eröffnung Frastanz: Donnerstag, 22. Oktober 2026 in der Museumswelt

 

Bild: Ausschnitt aus der Negrelli-Illkarte bei Nenzing 1826 (VoGIS)

03.10.2026
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18:00 Uhr
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Verschiedene Veranstaltungsorte in Bludenz und der Region

ORF Lange Nacht der Museen

Programm Bludenz:
Abgestimmt mit den Museums- und Galeriebetreibenden in Bludenz findet während der ORF-Langen Nacht der Museen an mehreren Standorten in der Stadt ein abwechslungsreiches  Programm statt:

 

Stadtmuseum Bludenz:
Das Stadtmuseum im Oberen Tor ist geöffnet. Erkunden Sie die Dauerausstellung im denkmalgeschützten Gebäude mit dem Audioguide. Um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr spricht Werner Schwarz über die Stadtbrände und das Feuerwehrwesen in Bludenz.

 

Museumsdepot in der Volksschule im Park (18-0 Uhr):
Erkunden Sie die neuen Räumlichkeiten und erhalten Sie Einblicke in die Sammlung des Stadtmuseums. Um 19.30 Uhr und 20.30 Uhr finden Impulse mit Christof Thöny und Stefan Stachniß zu den Persönlichkeiten Ferdinand Rief und Alfons Leuprecht, die die frühe Sammlungstätigkeit des Museums und Heimatschutzvereins prägten, statt.

 

Stadtlabor Bludenz:
Um 19:00 Uhr werden die Räumlichkeiten des Stadtlabors mit der Ausstellung über Alois Negrelli mit Fokus auf die 200 Jahre alte Illkarte eröffnet. Die Grußworte hält Dr. Marion Flatz-Mäser, ehemalige Schweiz Korrespondentin des ORF und eine Nachfahrin von Alois Negrelli.

13.10.2026
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18:00 Uhr
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Stadtmuseum Bludenz, Kirchgasse 9, Bludenz

Feierabend im Museum: Das Museum um die Jahrtausendwende

Impuls mit Carmen Reiter

Beim dritten Feierabend im Museum werfen wir gemeinsam einen Blick zurück auf die Zeit um die Jahrtausendwende.

 

Wie war das Museum damals? Die erste „Lange Nacht der Museen“ bleibt unvergessen. Das Stadtmuseum wurde regelrecht gestürmt. Die Besucherinnen und Besucher waren begeistert von den Führungen, den spannenden Geschichten zur Bludenzer Stadtgeschichte und dem kulinarischen Angebot.

 

Doch das war erst der Anfang. In den folgenden Jahren wurden zahlreiche spannende Projekte umgesetzt, gut besuchte Kinderworkshops bereicherten das Programm, und Stadtarchiv sowie Stadtmuseum entwickelten sich zu lebendigen Orten des Entdeckens und Forschens. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, in die Geschichte Bludenz’ einzutauchen und sie aus neuen Perspektiven kennenzulernen.

 

Anlässlich des Jubiläums „80 Jahre Stadtmuseum“ setzten sich Expertinnen und Experten wie Bruno Winkler, Andreas Rudigier und Peter Bußjäger kritisch mit der Entwicklung des Museums auseinander und gaben wertvolle Impulse für dessen Zukunft.

 

Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Rückblick mit Geschichten, Erinnerungen und Einblicken in eine spannende Zeit des Stadtmuseums und Stadtarchivs.

 

 

Foto: Besucher bei der langen Nacht der Museen 2012 (Stadtmuseum Bludenz)

17.10.2026
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15:00 Uhr
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Treffpunkt: Gatschief

Kulturlandschaftswanderung in Innerbraz: Masluanmähder

Wie jedes Jahr im Herbst widmet sich der Museumsverein Klostertal im Rahmen seiner Dokumentation und Vermittlung von Geschichte und Gegenwart der Kulturlandschaft einem bestimmten Gebiet in der Region. 2026 stehen die Masluanmähder im östlichen Bereich der Gemeinde Innerbraz im Mittelpunkt des Interesses. Bei einer gemeinsamen Wanderung werden Erinnerungen, historische Fotos und Luftbilder geteilt und die Magerwiesen und erhaltenen landwirtschaftlichen Gebäude besichtigt.

 

Details finden sich über die Homepage des Museumsverein Klostertal: Start – Museumsverein Klostertal

20.10.2026
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17:00 Uhr
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Stadtlabor Bludenz, Werdenbergerstraße 10, Bludenz

„Hitler entsorgen“ – Wie gehen wir heute mit der NS-Vergangenheit um?

Beratung durch MMag. Dr. Michael Kasper und Felix Wittwer, MA

Wie darf mit geerbten und gefundenen NS-Objekten umgegangen werden? Aufbewahren, verkaufen oder entsorgen? Im Rahmen der Sonderausstellung „Baustelle Erinnerung / ‚Hitler entsorgen‘. Arbeiten am belasteten Erbe“, die im vorarlberg museum noch bis zum August 2027 zu sehen ist, lädt die Beratungsstelle „Hitler entsorgen“ dazu ein, über den Umgang mit materiellen Hinterlassenschaften aus der NS-Zeit ins Gespräch zu kommen. Historisch belastete Objekte insbesondere solche, die sich noch in privaten Haushalten finden, zeigen wie die NS-Ideologie bis heute nachwirkt – und warum eine kritische Auseinandersetzung damit für eine lebendige Erinnerungskultur unverzichtbar ist.

 

Michael Kasper und Felix Wittwer sind für eine Beratung zu belasteten Objekten im Stadtlabor Bludenz zu Gast. Bringen Sie Objekte mit und kommen Sie ins Gespräch mit dem Direktor des vorarlberg museums und dem Kurator der Ausstellung „Baustelle Erinnerung / ‚Hitler entsorgen‘“. Aus ausgewählten Objekten, die sich auch in Bludenzer Haushalten finden, soll anschließend eine Kabinettausstellung entstehen, die am 1. Dezember im Stadtlabor eröffnet wird.

 

Foto: vorarlberg museum/René Fischer

05.11.2026
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19:00 Uhr
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Wolfhaus – Dachboden, Bazulstr. 2, Nenzing

Abend mit Nenzinger Filmen

Filmvorführung

Wohl keine Gemeinde des Landes kann mit so vielen Dokumentarfilmen aufwarten wie die Marktgemeine Nenzing. Nach zwei Abenden im Frühjahr wird auch diesmal eine weitere Auswahl der Bevölkerung präsentiert.

 

1. Das Nenzinger Dorfbuch 19-19,30 Uhr

Der Film wurde im Jahr 1941, also während des 2. Weltkriegs, vom Nenzinger Lehrer Josef Köppl gedreht. Diese Dokumentation über unsere Gemeinde von damals ist weitum einmalig. Dargestellt wird das Leben der Menschen von früher. Man sieht darin keine Maschinen wie Autos oder LKW und auch nicht die damals üblichen Symbole der Nazizeit

 

2. Nenzinger Berge, die oberste Etage, 19,30- 20 Uhr

Anlässlich des von der UNESCO artikulierten „Jahr der Berge“ 2003 wurde ein Film von Primus Huber und dem Archiv der MG Nenzing gedreht, der die Nenzinger Berge zeigt. Dabei wurden dank Hubschrauber und einem Sportflugzeug alle Gipfel überflogen und so die „oberste Etage“ von Nenzing dokumentiert.

 

3. Der Nenzinger Himmel- Späher, 20-21 Uhr

Richard Scherer porträtierte um 2010 in einer mehrjährigen Arbeit den Nenzinger Himmel. Zu sehen sind im 2. Teil seiner filmischen Dokumentation großartige Aufnahmen mit Wildtieren wie Gämsen, Steinböcken und Adlern und wir wandern mit ihm auf die Berge dieser großen Natur- und Kulturlandschaft.

 

4. Die Meng- von der Quelle bis zur Mündung in die Ill 21-21,30 Uhr

Die Meng entspringt am Barthümeljoch und verändert sich auf ihrem Weg in die Ill. Aus einem Wildbach wird nach und nach ein von Menschen intensiv genutzter Flusslauf, der auf dem letzten km zudem in eine Rinne gezwängt wurde.

 

5. Zagold- der Bauer Martin Tschabrun 21.30-22 Uhr

Dieser Film nimmt Bezug auf die frühere Nutzung der Flächen oberhalb des Dorfes als Magerheuberge. Hier wurde das Futter für die Winter für die Tiere eingebracht. Martin Tschabrun ist einer der letzten, der das mit seiner Familie noch teils händisch ausübt.

 

Filme 2, 4 und 5 von Primus Huber und dem Archiv der MG Nenzing!

 

Der Eintritt ist frei!

Eintritt auch für einzelne Filme möglich!

 

Rückfragehinweis:

Archiv der Marktgemeinde Nenzing –

Thomas Gamon, 6710 Nenzing Landstrasse 1

T: 05525/62215-118

M: 0664/3647100

E: thomas.gamon@nenzing.at

09.11.2026
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19:00 Uhr
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Remise Bludenz, Raiffeisenplatz 1, Bludenz

Jüdische Erinnerungskultur: Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen 1938

Vortrag und Zeitzeugengespräch

Einführung: Christof Thöny (Spuren jüdischen Lebens in der Geschichte von Bludenz)

Anschließend Zeitzeugengespräch mit Uri Strauss

 

Uri Strauss wurde 1940 in Amsterdam geboren, wo seine Eltern lebten, die Deutschland bereits vor dem Kriegsausbruch verlassen hatten. Nach der Besetzung der Niederlande durch die deutsche Wehrmacht war auch die Familie Strauss von der Deportation in Konzentrations- oder Vernichtungslager bedroht. Dank der Verwandtschaft in Zürich konnten sie aber einen gefälschten paraguayischen Pass bekommen, der ihnen das Leben rettete. 1948 folgte die Emigration in die USA. Seit 1961 lebt Uri Strauss in der Schweiz, wo er jahrzehntelang als Fotograf tätig war.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gamaraal Stiftung: www.gamaraal.com

13.11.2026
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14:00 Uhr
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Historisches Archiv, Zugang über die Tiefgarage des Rathauses Nenzing

„Tag des offenen Archivs“

Präsentation von Dokumenten, alten Fotos und Plänen aus der Geschichte der Marktgemeinde Nenzing

Sammeln, Bewahren, Erschließen und Forschen sind die Kernpunkte eines historischen Archivs. Mit einem Computerprogramm wurden unsere Bestände weitgehend erfasst. Dazu kommen über 20.000 Fotos und eine Datenbank über unsere Vorfahren, die über 20.000 Namen umfasst. Neben Gemeindeakten sind auch Vereinschroniken, Schenkungen und Nachlässe Teile des Archivs.

 

Das Historische Archiv ist das kulturelle und soziale Gedächtnis der Gemeinde und hat damit einen hohen Wert!

 

Rückfragehinweis:
Archiv der Marktgemeinde Nenzing, Thomas Gamon
M: 0664/3647100
E: thomas.gamon@nenzing.at

17.11.2026
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19:00 Uhr
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Valünasaal Gemeindezentrum Ludesch, Raiffeisenstraße 56, Ludesch

Handwerk auf Wanderschaft – Vom Walgau in die Welt

Vortrag und Gespräch

Über Jahrhunderte verließen Handwerker aus dem Walgau ihre Heimat – vor allem Maurer und Stuckateure, die mit ihrem Können Bauprojekte in ganz Europa und darüber hinaus prägten. Historiker Dieter Petras zeichnet diese Auswanderungsgeschichten nach. Restaurator Gerold Ulrich zeigt, wie das Handwerkswissen bis heute weiterlebt: Er ist einer der wenigen, die noch einen historischen Kalkofen betreiben, und brennt darin ein- bis zweimal jährlich regional gesammelte Kalksteine sieben Tage und Nächte lang – nach überlieferten Verfahren, wie sie früher  in vielen Gemeinden üblich waren.

 

Bildinfo: Montafoner Bauhandwerker in Frankreich (Foto Gerd Spratler)

27.11.2026
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18:00 Uhr
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Valünasaal Gemeindezentrum Ludesch, Raiffeisenstraße 56, Ludesch

Die Lutz

Buchpräsentation

Das vorliegende Werk bietet erstmals einen umfassenden Überblick über das Einzugsgebiet der Lutz vom Walsertal bis zu den am Unterlauf gelegenen Blumenegg-Gemeinden. Die vielfältigen Beiträge eröffnen dabei spannende Perspektiven.

 

Der thematische Bogen reicht von geologisch-naturwissenschaftlichen Untersuchungen über archäologische und geschichtswissenschaftliche Beiträge bis hin zu Ereignissen und Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit. So entsteht ein facettenreiches Bild des Lebensraums entlang der Lutz und seiner wechselvollen Geschichte.

Im Rahmen der Präsentation werden Glanzpunkte aus dem Buch, das als Band II der Walgauschriften erscheint, vorgestellt.

01.12.2026
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17:00 Uhr
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Stadtlabor Bludenz, Werdenbergerstraße 10, Bludenz

„Hitler entsorgen“ – Arbeiten am belasteten Erbe

Kabinettausstellung

Was tun mit geerbten NS-Objekten? Aufbewahren, weitergeben oder entsorgen? Im Vorfeld der Kabinettausstellung wird dazu eingeladen, historisch belastete Objekte aus privatem Besitz zur Beratung mitzubringen und ihre Geschichten zu teilen. Aus ausgewählten Gegenständen und den Gesprächen über ihre Herkunft und Bedeutung entsteht eine Kabinettausstellung, die am 1. Dezember im Stadtlabor Bludenz eröffnet wird. Sie macht sichtbar, wie das nationalsozialistische Erbe bis heute in privaten Haushalten fortwirkt, und regt dazu an, über einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen materiellen Hinterlassenschaften nachzudenken. Die Ausstellung versteht sich als Beitrag zu einer lebendigen Erinnerungskultur und lädt dazu ein,  sich kritisch damit auseinanderzusetzen.

 

Foto: vorarlberg museum

02.12.2026
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09:30 Uhr
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Villa Falkenhorst, Flugelin 3, Thüringen

Verfolgung, Repression und Zwangsarbeit in der Sowjetunion der Stalin-Ära

Salonvortrag von Prof. Dr. Kurt Scharr

Die frühe Sowjetunion war ein Staat, der von Gewalt, Bürgerkrieg und systematischem Terror geprägt wurde. Bereits unter Lenin entstand 1923 auf den Solowezki-Inseln das erste Sonderlager – der Anfang eines weitverzweigten Lagersystems, das sich in der Stalin-Ära zum repressiven GULag-Netzwerk ausweitete. Es diente vor allem der Einschüchterung und Kontrolle der Bevölkerung und prägt Russland und viele Nachfolgestaaten bis heute.

 

Auch Österreicherinnen und Österreicher gerieten in diesen Apparat – darunter der aus Czernowitz stammende Peter Demant. 1941 nach Sibirien deportiert, überlebte er zehn Jahre Lagerhaft an der Kolyma und blieb selbst nach Stalins Tod im Lagergebiet festgehalten. Erst in den 1970er Jahren konnte er nach Moskau übersiedeln; rehabilitiert wurde er 1991.

 

Ausgehend von Demants Lebensweg erinnert der Vortrag an die stalinistische Repression als Teil der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und eröffnet einen Zugang zu ihren bis heute spürbaren Auswirkungen.

 

Referent: Kurt Scharr, Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte reichen von der Habsburgermonarchie bis zu Fragen von Raum, Grenze und Kulturlandschaft. Zuletzt publizierte er zum Franziszeischen Kataster in Österreichisch-Schlesien.

 

Organisatorisches:

Ablauf:

09.30-10.30 Uhr Vortrag
Pause
10.50-11.30 Uhr Fragen, Diskussionen, Vertiefung des Themas mit dem Referenten/der Referentin

 

Preis € 17.-
Im Preis sind der Eintritt sowie die Pausenverpflegung mit Kaffee und Gebäck enthalten.

Tickets können unter www.falkenhorst.at (05550 20137) oder unter www.vhs-bludenz.at (05552 65205) gebucht werden.

weitere Infos unter: Salonvorträge – Villa Falkenhorst

 

Mitgliedschaft anmelden

Mitglieder des Geschichtsvereins Region Bludenz unterstützen die vielfältigen Aktivitäten des Vereins mit ihrem Mitgliedsbeitrag. Dieser beträgt EUR 32,- jährlich. Sie erhalten dafür regelmäßig die Mitteilungsblätter mit laufenden Informationen und Einladungen zu den aktuellen Veranstaltungen sowie insbesondere die bis zu viermal im Jahr erscheinenden Bludenzer Geschichtsblätter.