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August Wachter: Missionar aus Bludenz
Gedenkfeier und Ausstellungseröffnung
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Vor 80 Jahren wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs der aus Bludenz stammende Missionar und Apostolische Präfekt der Mission in Nordborneo, August Wachter (geb. 1878), von japanischen Soldaten verschleppt und auf einen Todesmarsch ins Landesinnere geschickt. Seine Todeserklärung lautet auf den 6. August 1945. Eine Gedenktafel für den aus der bekannten Familie „Kaminkehrer Wachter“ stammenden Geistlichen befindet sich neben dem Eingang der Pfarrkirche Herz Mariä. Diese wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Grundstück seiner Familie errichtet. 80 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod wird in einer Veranstaltung an den Missionar erinnert. Eine Ausstellung im Rahmen des vom Stadtlabor Bludenz initiierten Projekts „Stadtgeschichte mobil“ kann dabei erstmals besucht werden und wird in weiterer Folge in der Pfarrkirche Herz Mariä präsentiert.